Kirchenchronik
An dieser Seite wird noch gearbeitet!!!

Eine Vorgängerkirche von 1574 stand am Weg nach Elnrode im Kirchfeld, erst nach 16 Jahren fertig gestellt, wirkte globig und unschön und wurde von den Gemeindegliedern aus Elnrode und Schlierbach besucht.

1781 sehr reparaturbedürftig

1811 keine Kirchenverbindung mehr mit Elnrode und Strang

1816 keine Schulverbindung mehr mit Elnrode und Strang

Dann Planungen für neue Kirchen in Elnrode und Schlierbach

Vorgängerkirche ab 11. November1819 abgerissen

Neue Kirche in Schlierbach auf Platz neben dem alten Schulhaus

altes Brauhaus und Haus des Schäfers Keim mussten weichen.

Wenig Geld; Holz aus Gemeindewald, Sandsteine tlw. von alter Kirche und aus Sandsteinbruch und Kalk aus Kalksteinbruch

ab 14. November Gottesdienste in der Scheune des Bauers Specht

am 2. März 1820 Grundmauern ausgeschachtet und angelegt

am 8. April 1820 Grundsteinlegung

am 1. Juni 1820 erste Inspektion der Bauaufsicht
Fehler: Chorraum war nicht rund und Turm vergessen

Erntezeit, Bauer Specht braucht Scheune

Gottesdienste ab 23. Juli 1820 in der neuen, unvollendeten Kirche,

beim Abendmahlsgottesdienst an Weihnachten 1820 starkes Schneegestöber, Wagentücher waren notdürftig über den Kirchenbau gespannt

                             

Erst im Frühjahr 1825 war das Innere der Kirche fertig.

Kleine Glocke 1822 aus dem Schulhaustürmchen abgenommen war beschädigt und musste in 1825 umgegossen werden. Inschrift:  O Land, Land, Land höre des Herrn Wort. (Jeremia 22, 29)

 

1832 wurde eine (pneumatische) Orgel eingebaut, später mehrfach umgebaut.

 

1839 wird vermutlich die erste neue Glocke eingebaut

Glocken:
Anhand des Bau- und Kunstdenkmäler-Bandes von 1909 sind folgende weitere Verluste festzustellen, ersterer vermutlich staatlich geforderte Abgaben in den Kriegen 1914-1918 oder 1939-1945:

- Inv.-Nr. B 831-Neg-1: Glocke, Bronze, Durchmesser 78 cm, Höhe 68 cm, inschriftlich datiert auf 1867 und als Werk des Giessener Glockengießers Georg Otto (BKD, 1909, S. 193);

- Inv.-Nr. B 831-Neg-2: Glocke, Bronze, Durchmesser 58 cm, Höhe 43 cm, inschriftlich datiert auf 1839, gegossen von G. Raabe, vor 1909 umgegossen (BKD, 1909, S. 193, Anm. 1).

 

1904 Schlierbach wird eigene Pfarrstelle

Pfr. Heinrich Koch   + 26. 08. 1921

 

 

22. Oktober 1922 Einführung von Pfr. Adolf Schwanz

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 1947:

 

1945 wurde die große Glocke aus Sonderbronze von der Fa. Junker (Brilon) angeschafft.

 

23. Oktober 1949 Glockenweihe der neuen, in Brilon gegossenen Glocke

 

Organist:
Dorfschullehrer Heinrich Wagner

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 1953:
Heinrich Wagner (Lehrer), Karl Biedebach, Karl Vietor, Justus Flach, Wilhelm Völker, C. Rassner
 

 

1. August 1950 - Revision und Stimmung der Orgel durch den Orgelbauer August Möller aus Rothenburg/F., insbesondere Regulierung der Mechanik, Verdichtung der Gebläse, Windladen und Windleitungen und Ersetzen des fehlenden Stimmschiebers am Oktavbass 8'.

Das LKA Kassel rügt am 21. Mai 1951 die mangelhafte Wartung durch die Orgelbaufirma Möller und empfiehlt die regelmäßige Wartung durch die Orgelbaufirma Bosch, Kassel, oder Euler, Hofgeismar durchführen zu lassen.

Pfr. Schwanz berichtet dem LKA, dass die Orgelbaufirma Möller alle Mängel beseitigt hat, insbesondere eine grundlegende Reinigung vorgenommen und die bestehenden Mängel am Pedalkoppel beseitigt hat.

 

 

1956    Pfr. Adolf Schwanz und Lehrer Heinrich Wagner gehen in Ruhestand

 

April 1957 Pfarrer Hermann Rohde bis Januar 1972

 

1958 erfolgte große Renovierung. Alter Altarfuß (gotischer Taufstein) wurde wieder Taufstein, neuer Altar aus Schlierbacher Sandstein, Ställchen abgebaut und automatisches Läutewerk mit Uhrschlag eingebaut.

 

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 1959:

 

 

Organist ab 1964 (?):
Gerhard Schäfer

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 1965:
Karl-Ludwig Brand (Lehrer), Konrad Raßner, Georg Schäfer, Friedrich Schultheiß, Ernst Flach, Kurt Kompfe

 

Organisten:
Gerhard Schäfer, Hans-Otto Schäfer (vertretungsweise ab 1966)

Die Orgel befindet sich in einem schlechten Zustand, sodass eine Überholung der Orgel unbedingt geschehen muss.

 

Am 18. 10. 1962 wird die Kirchenorgel von dem Orgelsachverständigen Pfarrer Suhre aus Weimar bei Kassel begutachtet.
Er stellt fest, dass an der Orgel einiges getan werden muss. Die Traktur klappert und ist schwergängig. Die Disposition ist unergiebig und die Intonation schlecht. Außerdem soll die gesamte Orgel  in den gewölbten Turmraum zurückversetzt werden, damit auf der Orgelempore mehr Platz, z. B. für einen Chor, ist.

Herr Orgelbaumeister Bruno R. Döring, Neukirchen, begutachtet die Orgel und erstellt am 26.6.1963 folgenden Kostenanschlag:
 

Erforderliche Arbeiten an der Orgel
Gründliche Reinigung und Abbau des gesamten Pfeifenwerkes                   220,- DM
Holzwurmbekämpfung mit Xylamon BN hell                                               195,- DM
Abdichten der Kanäle und des Blasebalges                                                185,- DM
Aufarbeiten der Mechanik                                                                        280,- DM
Zurücksetzen der gesamten Orgel                                                            260,- DM
Gründliche Aufarbeitung des Spieltisches                                                 200,- DM
Lieferung und Einbau einer neuen Pedalklaviatur                                     290,- DM
Herabsetzung des Winddruckes                                                                660,- DM
                     Gesamtbetrag der erforderlichen Arbeiten an der Orgel:    2290,- DM

Umdisponierung der Orgel
Manual
1. Bordun  8'         umbauen aus vorhandenen Pfeifen,
                            ab c' Lieferung und Einbau aus eigenen Beständen      220,- DM
2. Prinzipal 4'       umbauen aus vorhandenen Pfeifen, Diskant neue
                           Pfeifen, neu rasten                                                     260,- DM
3. Rohrflöte 4'      12 Pfeifen C - H aus eigenen Beständen, ab c
                            Lieferung und Einbau neuer Pfeifen aus Zinn                395,- DM
4. Oktave    4'       C - H umbauen aus vorhandenen Pfeifen, ab c
                            Lieferung und Einbau neuer Pfeifen aus Zinn                290,- DM
5. Mixtur 3 fach 1' Lieferung und Einbau neuer Pfeifen aus Zinn, neu
                            rasten                                                                        660,- DM
Pedal
6. Subbaß   16'      vorhandene Pfeifen neu intonieren                                80,- DM
7. Oktavbaß  8'     umbauen aus vorhandenen Pfeifen, neu rasten,
                           neu intonieren                                                             220,- DM
                                               Preis für die Umdisponierung der Orgel    2125,- DM

Besondere Vereinbahrung:
Während der Montage an Ort und Stelle sind von der Gemeinde 2 Orgelbauer mittags kostenlos zu verpflegen.

 

Zunächst soll die Orgel  .........................................

 

Ab 25. April 1967 wird die Orgel von Orgelbaumeister Bruno R. Döring, Neukirchen, abgebaut und in seiner Werkstatt überholt.
 

1968 Restaurierung der Orgel durch Orgelbaumeister Bruno R. Döring, Neukirchen
Sie wurde mit einem Gebläsemotor ausgestattet.
Sie besitzt 9 Register mit 27 Pedal-Tasten und 54 Manual-Tasten,  also 432 Pfeifen aus Holz und Metall.

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 1971:
Georg Schäfer, Friedrich Schultheiß, Kurt Kompfe, Heinrich Henseling(?), (?), (?)

 

Vakanzvertretung von 1972 bis 1974 durch Pfarrer Hans-Joachim Fuhrmann, Densberg

 

1974 – 1982 Pfarrer Jürgen Klemme

 

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 1977:
Friedrich Schultheiß, Kurt Kompfe, Werner Kling, Hans-Otto Schäfer, Elisabeth Herschbach, Wilfried Zeiß

 

Organist ab 1977: Hans-Otto Schäfer

 

1979 Bau der Friedhofshalle

 

1984 – 1998 Pfarrer Dieter Jeep

2. August 1998 (Verabschiedung)

Kirchenvorstandsmitglieder ab 1983:
Friedrich Schultheiß, Hans-Otto Schäfer, Elisabeth Herschbach, Bernhard Flach, Werner Kling, Wilfried Zeiß(?)

 

Im Chorraum steht: Des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss. (Psalm 33, 4)

 

 

4. bis 8. Juni 1984 Evangelisation mit Pfarrer Axel Kühner

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 1989:
Edeltraud Stamm-Wickert (stellv. Vorsitzende); Marlene Albarcht, Bernhard Flach, Werner Kling, Theo Lengemann, Hans-Otto Schäfer

 

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 1995:
Hildegard Schäfer (stellv. Vorsitzende), Renate Becker, Beate Wurscher, Werner Kling, Theo Lengemann, Regina Zeiß

 

1998 - 1999 (?) Pfarrer Seibel

 

1999 – 2007 Pfarrer Christoph Holland-Letz
31. Oktober 1999 (Einführungsgottesdienst) bis 2. Sept. 2007 (Verabschiedung)

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 2001:
Hildegard Schäfer (stellv. Vorsitzende), Carola Albracht, Gisela Lotz, Hans-Karl Horn, Beate Wurscher, Regina Zeiß

 

 

Kirchenvorstandsmitglieder ab 2007:
Hildegard Schäfer (stellv. Vorsitzende), Renate Becker, Hans-Karl Horn, Birgit Kompfe, Gisela Lotz, Regina Zeiß

 

Organisten:

Hans-Otto Schäfer, Julia Schäfer, Marina Schäfer, Anja-Roslie Kukuck-Peppler

 

2008 – 2010 Pfarrer Torsten Krey
4. Mai 2008 (Einführungsgottesdienst) bis 4. Juli. 2010 (Verabschiedung)

 

ab Sommer 2010 Vakanzvertretung durch Pfarrer Reinhard Pflüger, Allendorf/L.,
ab 1.1.2011 ist Pfarrer Reinhard Pflüger auch für Schlierbach, Dorheim und Waltersbrück zuständig.

Einführung Pfarrer Reinhard Pflüger am 27. März 2011

 

29. September 2013 Kirchenvorstandswahlen

Kirchenvorstandsmitglieder:
Hildegard Schäfer (stellvertretende Vorsitzende), Heidrun Schäfer, Regina Zeiß,

Renate Becker, Elvira Husung und Hans-Karl Horn (Kirchenältester)

 

1. Januar 2014 Zusammenschluss zur „Kirchengemeinde Landsburg“
mit Allendorf, Dorheim, Michelsberg, Schlierbach und Waltersbrück

 

Am 26. Juni 2016 findet zum ersten Mal das Gemeindefest der Kirchengemeinde Landsburg bei herrlichem Wetter in Schlierbach statt.

Der Festgottesdienst hatte das Thema „Der Fischzug des Petrus“ und wurde von Pfr. Pflüger, den Kindergottesdienstkindern und -mitarbeitern, dem Gesamt-Posaunenchor, dem Gitarrenchor „Vielsaitig“, dem Männerchor Waltersbrück und den Schlierbacher Montagssängern lebendig gestaltet.

Anschließend unterhielten die Musikgruppen die Besucher mit abwechslungsreichen Weisen bevor wir von den Backfreunden mit einem total leckeren Mittagessen (Pizza, Kartoffelplatz, Schlemmerzungen) versorgt wurden. Kinderspiele und Aktionen für Erwachsene schlossen sich an, und es blieb genügend Zeit zum Unterhalten.

Eine Kaffeetafel mit süßen Köstlichkeiten aus dem Backhaus rundete den schönen Sonntag ab.

Bei bestem Wetter und noch rechtzeitig vor dem Fußballspiel und einer kräftigen Regenschauer konnten das Zelt vor dem BGH abgebaut und der Festsaal aufgeräumt werden.

 

 

Ansicht der Kirche von Süden im Januar 2015 aufgenommen

 

 

Ansicht der Kirche von Westen im Juni 2016 aufgenommen

 

Am Sonntag Kantate, 14. Mai 2017 findet um 17 Uhr in der Schlierbacher Kirche die 5. Station der Klangreise des Kirchenkreises Ziegenhain statt.

Das Lutherlied EG 319 "Die beste Zeit im Jahr ist mein" steht im Mittelpunkt des Konzertes. Der Posaunenchor Schlierbach (Leitung: Markus Stöcker), die Gitarren-gruppe VielSaitig (Leitung: Anette Biedebach) und die Schlierbacher Montags-sänger (Leitung: Hans-Otto Schäfer) bieten den ca. 120 Zuhörern ein abwechs-lungsreiches und vielseitiges Programm. Die Bläser und Sänger interpretieren das Themenlied und musizieren weitere Maien- bzw. neutrale Stücke. Die Gitarrengruppe interpretiert mit ihren Beiträgen die einzelnen Elemente der Lutherrose.

Frau Irene Weißhaar vom Kirchenmusikalischen Ausschuß des Kirchenkreises Ziegenhain begrüßt die Anwesenden, dankt allen Mitwirkenden und lädt am Schluß des Konzertes zur nächsten Station der Klangreise am 11. Juni 2017 nach Hephata ein.
Frau Lektorin Hildegard Schäfer liest Psalm 98 zum Sonntag Kantate und erklärt Entstehung und Inhalt des Lutherliedes EG 319 und gibt Hinweise zu den einzelnen Strophen.

Frau Anette Biedebach erläutert die Elemente der Lutherrose und verbindet damit die Lieder der Gitarrengruppe.

Auch ein Kanon zu "Die beste Zeit im Jahr ist mein" erfährt seine Uraufführung und wird von allen Mitwirkenden und Zuhörern vierstimmig gesungen.

Zum Abschluß wird der Choral "Herr, bleib bei mir" musiziert. Nach einem Vorpsiel des Posauenchores singen alle Mitwirkenden vierstimmig die 1. Strophe und die Gemeinde singt mit Posaunen- bzw. Orgelbegleitung die weiteren vier Strophen.

               

      

              

 

             

        Pfarrer Reinhard Pflüger dankt am Schluß des Konzertes allen Mitwirkenden 
      und spendet allen Anwesenden den Segen.

      Im Anschluß bleiben noch viele der Besucherinnen und Besucher im Gottes-
      dienstraum und genießen Häppchen und Köstlichkeiten, die die Damen der
      Montagssänger und des Kirchenvorstandes vorbereitet haben. Es ergeben sich
      noch viele gute Grspräche.

 

 


powered by Beepworld