Zur Geschichte von Schlierbach

Der Ort liegt idyllisch am Fuße der Landsburg direkt an der Schwalm.

Es ist ein Ort mit langer Geschichte; seine erste urkundliche Erwähnung lag im Jahr 1193. Im Jahr 1993 wurde das 800jährige Jubiläum mit einem großen Fest gefeiert.
Bis zur Gebietsreform 1972 wurde er eigenständig verwaltet; ab dem Zeitpunkt war er Ortsteil der neu gegründeten Gemeinde Neuental. [Ortsschild zur Kaiserzeit]
Die Schule gab es im Ort seit 1676. Erster Schulhausbau 1694, Schulhaus-Neubau 1840, eigenständige Schule bis 1969. Ab diesem Jahr Mittelpunktschule in Zimmersrode.
Der Umbau der Schule zum Bürgerhaus erfolgte 1971/72. Im Rahmen der Dorferneuerung ist dessen Modernisierung durchgeführt worden.
Schlierbach besitzt zwei Kirchen. Neubau der ev. Kirche 1820. Vorher gemeinsame Kirche mit Elnrode /Strang. Die Renitente Kirchengemeinde (heute SELK) errichtet 1896 ein eigenes Kirchengebäude.
Besondere Bedeutung durch den Basaltabbau auf der Landsburg (Stormarn-Werk heute nicht mehr in Betrieb).
Auf der westlichen Schwalmseite wurde früher vor dem "Kreuzberg" Sandstein gebrochen und Kalk abgebaut.
Haltestelle der Main-Weser-Bahn seit 1880; Bahnhof mit Stationsgebäude ab 1913. Bahnverbindungen im Zwei-Stunden-Takt nach Kassel oder Treysa, mit Umsteigemöglichkeit nach Marburg, Gießen und Frankfurt.
Der geplante Weiterbau der A 49 führt durch die Schlierbacher Gemarkung.
Durch den stetigen Rückgang der bäuerlichen Erwerbsstruktur im Ort ist auch die dörfliche Infrastruktur geschwächt. Die meisten SchlierbacherInnen müssen längere Anfahrtswege zu ihren Arbeitsstätten in Kauf nehmen. Es gibt kein Wirtshaus und keinen Lebensmittelladen.
Von der Lage her bieten sich gute Freizeitmöglichkeiten: Wandern, Angeln, Radfahren, Kanusport. Ein Baugelände ist ausgewiesen und innerorts existieren ebenfalls Baumöglichkeiten.

 


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